RÜCKBLICK N°1 – KICK OFF VISIONSBÜRO – SPOTLIGHT MARKENBILDUNG

Es gibt keine Stadt, kein Viertel und keine noch so kleine Straße,  um die herum sich nicht wunderbare Geschichten erzählen ließen – denn sie dienen als einzigartige Kulisse für unsere Erlebnisse und Begegnungen. Doch wie geht das? Wie wird ein Ort ein Ort, zu dem man will?

Wir können natürlich in Werbung und Marketing investieren, Broschüren und Filme produzieren. Und klar, eine markante Architektur stellt die Einzigartigkeit des Ortes besonders heraus und unterstützt so das Standortmarketing. 

Stadtmarketing hat ohne Frage seine Berechtigung, aber aus unserer Sicht geht es in erster Linie um etwas anderes: es geht um Identität, es geht darum seine persönliche Geschichte mit einem Ort zu verbinden und für ihn einzustehen, etwas für ihn zu tun. Orte werden erst durch persönliche Aneignung narrativ – sie schafft Identität und Wiedererkennung. Erst dann wenn sich die locals mit ihrem Ort identifizieren, wird er ein positives Bild („Image“) nach außen produzieren.

Der Startschuss für das Visionsbüro ist gemacht!

Wir bedanken uns bei allen Besuchern für den gelungen Auftakt am Dienstag, den 22. Mai in der Jugend Kirche Sankt Peter. Insbesondere danken wir Stadtrat Markus Frank für seine Begrüßung. Der spannende Input von Loimi Brautmann und Frederik Gottschling zum Thema Marke und Label war eine ideale Grundlage für einen wunderbar produktiven Austausch mit Ihnen. 

Unser Impuls, die Bedeutung von Markenbildung für Städte, Viertel aber auch einzelne Straßenzüge und Geschäfte in den Fokus zu setzen, hat sich als eine richtige Entscheidung erwiesen. Lassen Sie uns den Austausch hierzu gemeinsam auch in den kommenden Veranstaltungen vertiefen. 

Die Markenbildung ist eine Orientierungshilfe für stürmische Zeiten – für die Zielgruppe, aber auch für sie selbst.
— Frederik Gottschling